Alles bricht – das Licht in der Kristallstruktur der Diamanten, die Bilder, die Töne, die Grenze zwischen Fiktion und Realität, die vierte Wand, der Fluss der Zeit, die Ausdruckswege sowie die Kohäsion von Erzählung und Wirklichkeit.

Die Vergangenheit wird von der Gegenwart reflektiert, die Gegenwart spiegelt sich in den Scherben der Vergangenheit. Alles wird permanent neu zusammengesetzt, aber es ist immer dasselbe Licht, das auf dasselbe Prisma fällt, nur aus leicht verschobenem Winkel. Originalität und das Originäre sind gleichzeitig Illusion und Permanenz.

Alles ist sich immer wieder von innen nach außen stülpender Pastiche. Und das schafft in dieser Form fast schon ironischerweise Transparenz, legt Blickstrategien frei und offenbart, wie unser Blick auf sowie unsere Inszenierung von Geschlecht, Körper, Anmut und Erotik – im guten wie im schlechten Sinne – jeden Bruch zu überdauern scheinen.

★★★★☆

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