Gesehen: Eddington (2025) - Besserwisserkino
FilmkritikAri „Hufeisen“ Aster
Eine besonders im letzten Akt wunderbar zynische Groteske darüber, wie Gesellschaft in tausend Teile zersplittert, wie sie durch ihre eigene Hand zugrunde geht. Aber es ist eben auch elendes, anmaßendes Besserwisserkino. Ari Aster scheint nicht in der Lage oder daran interessiert, sich wirklich grundlegenden Phänomenen und Dynamiken zu stellen, sondern gefällt sich stattdessen sehr darin, die Oberfläche, den Schein zu beschreiben. Das Drehbuch ist eher eine hufeisentheoretische Ausführung, die fälschlicherweise davon überzeugt ist, nuancierte Graustufen anzubieten.
★★☆☆☆
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