Gesehen: No God No Father (2025) - Alte Idee, neuer Spin
FilmkritikGenerative KI ändert auch den Desktop-Film
Neuer Spin einer alten Idee, aber recht clever durchkomponiert. Letztlich erzählt der Kurzfilm viel über die Fragmentierung digitalen Lebens, virtuell rekonstruierbare Abbilder unserer Selbst und Scheinrealitäten, in denen das Gemeinschaftsversprechen des Internets zu krassen Vereinzelungserfahrungen umschlägt – nun nur noch heftiger befeuert durch generative KI.
Der Kurzfilm steht noch kostenlos bis zum 29. Januar 2027 bei Arte in der Mediathek.
Weder Gott noch Vater - Film in voller Länge | ARTE
Ein junger Mann pflegt eine enge Beziehung zum Internet. Da ihm aufgrund der Abwesenheit einer Vaterfigur Antworten fehlen, findet er in Google einen unerwarteten Mentor. Vom Erlernen alltäglicher Aufgaben wie Rasieren bis hin zur Entdeckung tiefergehender Kenntnisse wird der Algorithmus zu mehr als einer einfachen Suchmaschine und verwischt so die Grenzen zwischen Realität und Virtualität.
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