Gesehen: El Conde (2023) - Roy Anderssonsche Züge

Nur politisch greift Pablo Larraín nach erstaunlich wenig...

Gesehen: El Conde (2023) - Roy Anderssonsche Züge
Foto: Netflix

Wie Pablo Larraín hier versucht, Ausdruck in der ästhetischen Dimension des Humors zu finden, hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Wenn der Vampir Pinochet oder andere Figuren auf Blutjagd wie an Seilen hängend durchs Bild gleiten, dann nimmt das schon fast Roy Anderssonsche Züge an. Nur eine wirklich handfest politische Dimension, die will Larraín nicht so recht gelingen. Mit seinem Film scheint er sich bereits mit dem Wunsch, politisch sein zu wollen, zufrieden zu geben. Denn über das Geschmunzel über die vom prä-revolutionären Frankreich über Pinochet bis hin zu Margret Thatcher verlaufenden Kontinuitätslinien hinaus greift der Film nach wenig, verbleibt in seiner Blase und scheitert damit am sich selbst auferlegten Tellerrand.

★★★☆☆

🇨🇱, R: Pablo Larraín, D: Jaime Vadell, Gloria Münchmeyer, Alfredo Castro, Paula Luchsinger, Stella Gonet, Catalina Guerra, Amparo Noguera, Antonia Zegers, Marcial Tagle, Diego Muñoz, Clemente Rodríguez, Rosario Zamora, Marcelo Alonso, Daniel Contesse, Daniela Seguel, Jaime McManus, Alessandra Guerzoni, Mariela Mignot, Josefina González, Fanny Moreno, Aldo Parodi, Claudio Barbas, Francisca Walker, Mateo Iribarren, Patricia Rivadeneira, Eyal Meyer, Lucrecia Dalma, Diego Martínez Ruíz , Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto: Netflix

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A ★★★ review of El Conde (2023)
Wie Pablo Larraín hier versucht, Ausdruck in der ästhetischen Dimension des Humors zu finden, hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Wenn der Vampir Pinochet oder andere Figuren auf Blutjagd wie an Seilen hängend durchs Bild gleiten, dann nimmt das schon fast Roy Anderssonsche Züge an. Nur eine wirklich handfest politische Dimension, die will Larraín nicht so recht gelingen. Mit seinem Film scheint er sich bereits mit dem Wunsch, politisch sein zu wollen, zufrieden zu geben. Denn über das Geschmunzel über die vom prä-revolutionären Frankreich über Pinochet bis hin zu Margret Thatcher verlaufenden Kontinuitätslinien hinaus greift der Film nach wenig, verbleibt