Gesehen: It (1990) - Curry all the way

Ein durchaus progressives Werk für einen Film, der 1990 veröffentlicht wurde.

Gesehen: It (1990) - Curry all the way
Foto: Warner Bros. Home Entertainment

Besonders das erste Drittel mochte ich wirklich. Tim Curry funktioniert sowieso, aber auch die Verschränkung der beiden Zeitebenen, deren Gewichtung und zu sehen, wie sich die Figuren und deren Verhaltensweisen gegenseitig bedingen. Außerdem empfinde ich es als ein durchaus progressives Werk für einen Film, der 1990 veröffentlicht wurde. Mit welcher Deutlichkeit er Themen wie psychische Erkrankungen, häusliche Gewalt und (rassistisch bedingte) ökonomische Ungleichheit herausstellt, ist schon beachtlich, wenn man sich vor Augen führt, dass diese Verfilmung für ein breites Fernsehpublikum produziert wurde.

Und dann kippt der Film komplett in die Zeit der erwachsenen Gruppe und zerfasert vollends. Denn der Cast ist dem dramatischen Gewicht des Stoffes an nur wenigen Stellen tatsächlich gewachsen. Der Film übernimmt sich – leider auch in dem, was mit schmalem Effektbudget noch zu leisten ist.

★★★☆☆

🇺🇸, R: Tommy Lee Wallace, D: Tim Curry, Harry Anderson, Dennis Christopher, Richard Masur, Annette O’Toole, Tim Reid, John Ritter, Richard Thomas, Jonathan Brandis, Brandon Crane, Adam Faraizl, Seth Green, Ben Heller, Emily Perkins, Marlon Taylor, Olivia Hussey, Sheila Moore, Jarred Blancard, Chris Eastman, Gabe Khouth, Michael Ryan, Venus Terzo, Frank C. Turner, Caitlin Hicks, Tony Dakota, Steven Hilton, Sheelah Megill, Chelan Simmons, Merrilyn Gann, Susan Astley, Claire Vardiel, Trailer, Letterboxd, Wikipedia, Foto:

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A ★★★ review of It (1990)
Besonders das erste Drittel mochte ich wirklich. Tim Curry funktioniert sowieso, aber auch die Verschränkung der beiden Zeitebenen, deren Gewichtung und zu sehen, wie sich die Figuren und deren Verhaltensweisen gegenseitig bedingen. Außerdem empfinde ich es als ein durchaus progressives Werk für einen Film, der 1990 veröffentlicht wurde. Mit welcher Deutlichkeit er Themen wie psychische Erkrankungen, häusliche Gewalt und (rassistisch bedingte) ökonomische Ungleichheit herausstellt, ist schon beachtlich, wenn man sich vor Augen führt, dass diese Verfilmung für ein breites Fernsehpublikum produziert wurde. Und dann kippt der Film komplett in die Zeit der erwachsenen Gruppe und zerfasert vollends. Denn der Cast