11.000 Meter zwischen zwei Buchdeckeln – Eine Geschichte vom Auftauchen

Anfang März bin ich beim Lesen zum Totholz zurückgekehrt. Und weil sich das Ambiente sehr gut angefühlt hat, bin ich direkt beim Totholz geblieben und habe etwas über Jasmin Schreibers “Marianengraben” in die Leipziger Volkszeitung geschrieben. Natürlich gibt’s den Text auch im Netz.

Screenshot: lvz.de

„Marianengraben“ ist eine Reise – die eines ungleichen aber nicht unähnlichen Duos, ins Unterbewusstsein, in unbequeme Tiefen der Psyche, aber auch eine zurück aus der Dunkelheit an die Oberfläche.

11.000 Meter zwischen zwei Buchdeckeln – Eine Geschichte vom Auftauchen – lvz.de

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Meine Rückkehr zum Totholz

Ich habe mir zwei Bücher gekauft. Auf echtem Totholz. Für mich ist das ein echter Kulturwandel. Denn lange habe ich das gedruckte Buch mit Blick auf Smartphone, Tablet und Kindle totgesagt. Meine Ankunft in der Realität war jedoch davon gezeichnet, dass ich irgendwann (bis auf Nachrichtenportale und Twitter) praktisch gar nichts mehr gelesen habe. Über sehr viele Jahre hinweg. Außerdem weiß ich mittlerweile gar nicht mehr, wo mein Kindle überhaupt liegt. Mich wurmt das, denn früher™️ habe ich tatsächlich einigermaßen regelmäßig gelesen. Und das verbinde ich bis heute mit schönen Erinnerungen.

Und jetzt ist der Knoten geplatzt. Ich will mir wieder schöne Erinnerungen schaffen. Also habe ich zwei Bücher gekauft – und zwar “Marianengraben” von Jasmin Schreiber und “Herkunft” von Saša Stanišić. Damit vertraue ich auf meine Internetblase, in der beide Werke verdammt gut ankommen. Ich bin sehr gespannt!

Und weil ich dann doch meinen inneren Digitalheinz nicht komplett zum Schweigen kriege, gamifiziere ich meine Rückkehr in die Welt der Totholzblätterer. Aber weil Goodreads straight aus der UX-Hölle zu kommen scheint, bin ich zum lesetagebu.ch gegangen. Dort habe ich mir für dieses Jahr ein moderates Leseziel gesetzt und möchte den Fortschritt auch dokumentieren.

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