🎬 The 6th Annual Letterboxd Season Challenge

Mein Letterboxd-Profil, Stand: 12. August 2020

Letterboxd ist mein Lieblingsort im Internet, wenn es um Filme geht. Auf dieser Seite ist eine wirklich feine Community von Cinephilen entstanden. Und rund um das Listen-Feature sprießen immer wieder interessante Challenges aus dem digitalen Erdboden. Normalerweise passt das jedoch gar nicht zu meinem Stil, Filme zum Anschauen auszuwählen. Zwang ist meiner Erfahrung nach keine gute Methode, mit der ich mich gut auf etwas einlassen kann. Außerdem halte ich mein Interesse für breit genug, um mich auch in Ecken weit abseits des Mainstreams umzusehen.

Und doch hat die Letterboxd Season Challenge meine Aufmerksamkeit erregt. Vor zwei Jahren habe ich deshalb zum ersten Mal die jeweils achtmonatige Herausforderung angenommen, weil ich so noch tiefer in mir bisher kaum bekannte Nieschen eintauchen konnte. Denn jede Woche steht unter einem speziellen Motto, das die Filmauswahl einschränkt. Ich habe die Challenge praktisch als Reiseführer durch die Filmlandschaft genutzt. Und das hat super funktioniert.

Mittlerweile steht die insgesamt sechste und meine dritte Letterboxd Season Challenge vor der Tür. Was ich mir in den kommenden Monaten alles anschauen werde, dokumentiere ich in diesem Post. Und ich habe mir vorgenommen, zu jedem einzelnen Film mindestens ein paar Zeilen zu schreiben – so, wie ich es auch in den vergangen Jahren gemacht habe.


7. September bis 11. Oktober 2020

  1. The Thing (1982, D: John Carpenter)
  2. Humpday (2009, D: Lynn Shelton)
  3. In the Heat of the Night (1967, Norman Jewison)
  4. Nikita (1990, D: Luc Besson)
  5. Il Sorpasso (1962, D: Dino Risi)

12. Oktober bis 15. November 2020

  1. Creep (2014, D: Patrick Brice)
  2. Lesbian Vampire Killers (2009, D: Phil Claydon)
  3. Near Dark (1987, D: Kathryn Bigelow)
  4. Murder by Death (1976, D: Robert Moore)
  5. Joint Security Area (2000, D: Park Chan-wook)

16. November bis 20. Dezember 2020

  1. The Savages (2007, D: Tamara Jenkins)
  2. Sabrina (1954, D: Billy Wilder)
  3. I Killed My Mother (2009, D: Xavier Dolan)
  4. The Last Black Man in San Francisco (2019, D: Joe Talbot)
  5. Olive Kitteridge (2014, Miniserie)

4. Januar bis 7. Februar 2021

  1. The Watermelon Woman (1996, D: Cheryl Dunye)
  2. Never-Ending Man: Hayao Miyazaki (2016, D: Kaku Arakawa)
  3. Vanilla Sky (2001, D: Cameron Crowe)
  4. A Canterbury Tale (1944, D: Emeric Pressburger & Michael Powell)
  5. Dead Man (1995, D: Jim Jarmusch)

8. Februar bis 14. März 2021

  1. Chaplin (1992, D: Richard Attenborough)
  2. The Young and the Damned (1950, D: Luis Buñuel)
  3. Thief (1981, D: Michael Mann)
  4. The Piano (1993, D: Jane Campion)
  5. Police Story (1985, D: Jackie Chan)

15. März bis 18. April 2021

  1. Hiroshima Mon Amour (1959, D: Alain Resnais)
  2. Shut Up and Play the Hits (2012, D: Will Lovelace & Dylan Southern)
  3. The Meetings of Anna (1978, D: Chantal Akerman)
  4. The Stepford Wives (1975, D: Bryan Forbes)
  5. Glengarry Glen Ross (1992, D: James Foley)

19. April bis 9. Mai 2021

  1. Rosemary’s Baby (1968, D: Roman Polanski)
  2. Marina Abramović: The Artist Is Present (2012, D: Matthew Akers)
  3. Z (1969, D: Costa-Gavras)

📝 How to Sell Drugs Online Fast (Staffel 2) – Mit Mühe über den Berg der Belanglosigkeit

Ich bin heute besonders früh aufgestanden (nach journalistischer Zeitrechnung), um mir die neue und damit zweite Staffel der deutschen Netflix-Produktion HOW TO SELL DRUGS ONLINE (FAST) anzuschauen. Ob die sich auch lohnt, habe ich mit Shelfd für Musikexpress aufgeschrieben.

Screenshot: musikexpress.de

>> Hier geht’s zur Kritik.

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📺 Ein paar Gedanken zur Serie BAD BANKS

Tembela Bohle at Pexels

Wenn man ein paar Tage lang krank auf dem Sofa liegt, hat man plötzlich sehr viel Zeit, sein Leben zu überdenken. Oder, um beide Staffeln BAD BANKS zu schauen. “Ein sicheres Ding”, dachte ich mir. Immerhin ist die Serie in meiner Wahrnehmung ganz gut besprochen worden. Nun, es kam dann doch etwas anders. Deshalb hier ein paar lose und ungeordnete Gedanken:

Ein Kommentar zur Finanzwelt auf dem Niveau von GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN – mit Charakteren wie Fahnen im Wind, substanzlos, inkonsequent, aber seicht unterhaltsam.


Koks und Nutten.


Selten wurden so viele eindimensionale Wesen auf so engem, dreidimensionalem Raum gesichtet.

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